Klaus Schneider

Klaus Schneider

HAIKU - Konzept

Mein künstlerisches Interesse gilt den Phänomenen menschlicher Kommunikationsformen, den Vorgängen der Wahrnehmung und des Denkens, der Sprache und deren materiellen Erscheinungen in den Zeichensystemen und der Schrift.

HAIKU - Konzept

In meiner aktuellen Arbeit beschäftige ich mich unter anderem konzeptionell mit dem Thema HAIKU. Dabei unternehme ich vielfältige Versuche, aus der Konvention der siebzehn Silben des HAIKU ein Gesamtkunstwerk aus

WORT
BILD
KLANG

zu realisieren.

WORT

Meine HAIKU-Texte kreisen inhaltlich weniger um Ereignisse und Beobachtungen der Natur. Sie setzen sich mit meinen künstlerischen Grundfragen nach dem Zusammenhang von Wahrnehmung und Sprache auseinander.

BILD

Das Bild illustriert keinen konkreten Text. Vielmehr entsteht das Bild analog zum Gedicht aus siebzehn Formelementen und Farben. Es entstehen formal eigenständige Bildlösungen.

 KLANG

1. Ich übersetze meine Texte in Blindenschrift
2. Ich lege die Blindenschrifttexte auf Notenlinien
3. Ich erarbeite mit Musikern zusammen die für Ihr jeweiliges Instrument spielbaren Partituren.

Klaus Schneider

1951geboren in Büdingen
1976–83

Studium der Philosophie, Germanistik, Geschichte und Kunstpädagogik an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt

1985–87

Studium der Radierung, Zeichnung, Malerei, und Wandmalerei an der I.S. Akademie für Bildende Kunst Salzburg

Stipendien

2015

Förderung durch die Stiftung Kunstfond Bonn für den Fotoessay
SHANGRI-LA. Das Museum hinter der Brücke” (Hrsg. mit Cosima Schneider), modo-Verlag Freiburg

2000

Artists in Residence, Wallis/Schweiz
Mainzer Kunstpreis Eisenturm 2000

1997Aldegrever-Stipendium Oslo
1995Arbeitsstipendium Stadtzeichner Alsfeld
1990Arbeitsstipendium der Stadt Salzburg, Förderatelier der Stadt Frankfurt

Einzelausstellungen (Auswahl)

2016HAIKU, KunstSalon Glättman Zürich (E); HAIKU, gemalt, gefaltet, gebaut, Galerie G Freiburg
2015TEXT, Bauverein Darmstadt (E); HAIKU, OPEN STUDIOS, Atelier Frankfurt
2013

NEUE SPRACHBILDER, Galerie G Freiburg
nix, Atelier FFM

2012

Galerie Schütte Essen (K)
augeNschEIN, DialogMuseum Frankfurt
aquabete, Galerie Neuendorf Memmingen (K)

2010

INSPIRATION MALLARMÉ, Amthof Galerie Bad Camberg

2008

Galerie Schütte Essen
Galerie G Freiburg

2006

blind date, Neuer Kunstverein Gießen

2004Galerie König Hanau
2003

eine apologie des unsicht-baren, Galerie Schütte Essen
FÜNFJAHREGALERIEFORUM, Galerie Forum Usingen
sinn der sinne, Städtisches Museum Engen
SPRACHBILDER, Galerie Forum Usingen
erkenntnisse ...?, Kunsthalle Gießen, Kunstmuseum alte Post Mülheim/Ruhr und Stadtmuseum Siegburg (K)

2002

wenn sehen ein zeugen wäre?, Galerie g Freiburg
SPRACHBILDER, Galerie Mathias Beck Homburg/Sahr
licht in sicht, Luminale Frankfurt
licht in sicht, Galerie Schütte Essen

2001

mich sehen?, Galerie König Hanau
nice to see you, Kunstverein Siegen

2000

mit 1000 augen, Kunstverein Friedberg (K)
das eigentliche liegt dazwischen, Galerie Schütte Essen

Gemeinschaftausstellungen (Auswahl)

2018

Code 17 – 4, Oberfinanzdirektion Frankfurt (K)

2017

Hommage an das Oberfeld, Designhaus Darmstadt
Hydrophil, Galerie SchmidtundSchütte Köln
Lieblingsstücke, Frankfurter Kunstsommer
BILDKLANGBILD, Kunstverein Unna (K)

2015

BILD WORT BILD, Mannheim, Hanau, Kaiserslautern (mit Judith Röder, Waldtraud Munz)
REVISITED, NASPA Wiesbaden (K)
HAIKU, DreieichMuseum; die unbeleuchtete Seite der worte,
Kunstverein KM570 Koblenz/Pfaffendorf
MALEREI, Galerie C. Klein Darmstadt (mit Willes Meinhardt)

2014

ART.BY.FRIENDS, Städtische Galerie Dreieich
FENSTERBILDER, Photobastei Zürich
AM ANFANG WAR DAS WORT, QaudrART Dornbirn
KUNST PRIVAT, advotec Gießen, HSE Darmstadt
EROTIK IM QUADRAT, Städt. Galerie in der Trinkkuranlage Bad Nauheim

2012

BLINDHEIT DES SEHENS, Städt. Galerie Bad Nauheim (K);
HAIKU, SEHEN/SEHEN, Augenzentrum Bergischgladbach (mit Jupp Linsen)
PERSONAL CHOICE, Ausstellungshalle 1A Frankfurt
KUNSTSTÜCKE 06, advotec Gießen (mit Heide Weidele);

2011

FARBE RAUM KONZEPT, Galerie Schütte Essen (K)
FLÄCHE_RAUM, Städt. Galerie Bad Nauheim
GELD, Städt. Galerie Bad Nauheim

2010

BLINDHEIT DES SEHENS, DialogMuseum Frankfurt und FrankfurterKunstblock (K)
ARTISTS IN RESIDENCE, AtelierFrankfurt e.V. (K)

2009

KONKRET, Künstlerverein Walkmühle Wiesbaden (K)
25 JAHRE GALERIE NEUENDORF, Städtische Galerie Kreuzherrensaal Memmingen
KLEINE FORMATE, Kunstraum Westend Frankfurt/M

2008

ARTbuyART, Städtische Galerie Dreieich
TEXT, TEXT, THEMA, Technikmuseum Berlin

2007

ARTbuyART, Städtische Galerei Dreieich
OPEN DOORS, offene Ateliers Frankfurt
NEUE ARBEITEN, Galerie Neuendorf Memmingen (G

2005

GLAS, Walkmühle Wiesbaden
LA MAIN DANS LA MAIN, Kunstverein Bad Salzdetfurth (K)
BILDERFLUT, Galerie F Bad Nauheim

2004

NEUE ARBEITEN, Galerie Neuendorf Memmingen; ein versuch die augen zu öffnen
WHAT YOU SEE IS WHAT YOU GET, Kunstverein KISS Untergröningen (K)

2003

VIRUS ROT, Galerie Ilka Klose Würzburg
MARIA IM ABSEITS, Bischöfliches Diözesan-Museum Trier (K)
5 JAHRE GALERIE KÖNIG, Galerie König Hanau
DUNKEL, Shedhalle Tübingen

Werke in öffentlichen Sammlungen

Deutsche Nationalbibliothek Frankfurt/M – Hochschule für Angew. Kunst Wien – Bayrische Staatsbibliothek München – Medienzentrum der ev. Kirche Hessen-Nassau Frankfurt/M – Museum Schloß Burg, Burg/Saale – Museum van het Boek Den Haag – Stadt Frankfurtam/M – Neues Finanzamt der Stadt Memmingen – Musée Mallarmé Valaines sur Seine – Stadt- und Universitätsbibliothek Frankfurt/M – Ruth u. Martin Sackner Archiv of concrete and visual Poetry Miami Beach – Hessischer Rundfunk Frankfurt/M – Bibliothèque National de Luxembourg - Sammlung Jones Day Frankfurt/M – Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg – Arthur Andersen Eschborn – Medienhaus Frankfurt/M – Deutsche Blindenstudienanstalt Marburg – Kulturzentrum Venisseux Lyon – Innside Hotel im Eurotheum Frankfurt/M – Allgemeine Deutsche Direktbank Frankfurt/M – Fa. Lindner Arnstorf – Manchester Metropolitan University – Museum für Kommunikation Frankfurt/M – Teunen Konzepte GmbH Schloß Johannisberg – NASPA Wiesbaden – Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung Berlin – Stadt Wiesbaden – Stadt Engen – Sparkasse Weserbergland Hameln – HSE AG Darmstadt, Sammlung Micheal Trapp Mühlheim, advotec Gießen – bauverein Darmstadt – Oberfinanzdirektion Frankfurt und Privatsammlungen.

Kunst am Bau

2011ERKENNTNISFRAGEN, Forschungs- und Entwicklungszentrum Fronius International, Wels (A)
2008/09ERKENNENDE WESEN, Riedbergzentrum Frankfurt
2007DAS VERGRÜGEN ZU GEBEN, Mariengemeinde Frankfurt
2005WELCHE WORTE SAGEN WAHRHEIT, Sparkasse Weserbergland Hameln
2004Schönheit, Haus Hug-Unmüßig Freiburg
2001

STUFEN, Sammlung Teunen Konzepte Schloß Johannisberg
SEHEN SAGEN, Nassauische Sparkasse Wiesbaden

1999

WENN DER MENSCH NUR ..., Stiftung Deutsche Sporthilfe Frankfurt
ZWEIUNDSIEBZIG RÄUME, Eurotheum Frankfurt

1996EIN WÜRFELWURF, Hessischer Rundfunk Frankfurt und Deutsche Nationalbibliothek Frankfurt

diverse Gastprofessuren und Lehraufträge an den Hochschulen Frankfurt, Darmstadt und Gießen, aktuell am Institut für Kunstpädagogik der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/M

(K = Katalog)

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