Rigorths Gehäuse sind stille, sanfte Eindringlinge in ihrem Umfeld. Sie stehen da in ihrer eigenen Dignität. Wer wollte sie ihnen streitig machen? Sie beherrschen ihre Umgebung mit fraglos Selbstrespekt. Im Wechselspiel zwischen Material, Umgebung und Form bringt der Künstler Dinge hervor, in denen sich eine Haltung des Respekts niederschlägt, und zwar in zwei Dimensionen: der Respekt vor der Natur und der Respekt vor der schöpferischen Kraft des menschlichen Geistes. Im Kunstwerk werden beide eins.
Vor Rigorths Arbeiten stellen sich Fragen, die in der modernen Konsumwelt wichtiger erscheinen als je zuvor: Was brauchen wir wirklich? Wo finden wir Schutz, Geborgenheit und Entfaltungsfreiheit? Auf der Suche nach Antworten helfen solche Kunstwerke mit ihrer spielerischen Leichtigkeit. Betrachtend greife ich wie ein Kind beim Spiel einer neuen Wirklichkeit vor. Sie lebt aus der Harmonie zwischen Kultur und Natur, die den Arbeiten innewohnt.
| 1965 | geboren in Saanen, Schweiz |
| 1987-1991 | Ausbildung zum Holzbildhauer, Fachschule Michelstadt |
| seit 1991 | freischaffender Künstler |
