Ausstellungsansicht Eberhard Ross

 

listening to colours, watching sounds

Eberhard Ross

Sehenswert: Christine Brunella*

 

Eröffnung am Donnerstag, 18. November 2021, 18 bis 21 Uhr
es gilt die 2G-Regel

Ausstellung bis 21. Januar 2022

 

Die Arbeiten von Eberhard Ross (geb. 1959) stehen seit dem Anbeginn seiner künstlerischen Produktion, damals inspiriert etwa durch die Solo Improvisationen des amerikanischen Pianisten Keith Jarrett, unter dem Einfluss von Musik. Sie begleitet und initialisiert seine Arbeitsprozesse. Im Verlauf der Jahre hat sich seine Arbeit immer wieder verändert, ist dichter geworden, die Bedeutung des Zwischenraumes, der „Pausen“, ist immer größer geworden. In der Musik gibt es ein Zeichen für diese Pausen, die „fermata“, das zum Titel einer seiner Bilderserien wurde.

So ist es letztendlich der Übergang in die Stille, der Übergang zwischen Fülle und Leere, der die Musik für Ross so wertvoll macht und mehrere Werkreihen ausgelöst hat. In seiner Arbeit sucht er nach dem „Klang“ der Farben und versucht diesen „Klang“ zu malen. Auf welch eindrucksvolle Weise der Künstler diese Übersetzung von Klang in Malerei in seinem aktuellen Werk ermöglicht, wird anhand seiner mitunter großformatigen abstrakten Arbeiten zu sehen sein.In der Ausstellung zeigt Ross besipielsweise ein Triptychon, das eine direkte Umsetzung der Goldberg-Variationen 4 – 6 von J.S.Bach in Malerei/Zeichnung ist.

Eberhard Ross ist seit seinem Studium an der Folkwang Universität der Künste in Essen bei László Lakner und Friedrich Gräsel als freischaffender Künstler tätig. Seine Arbeiten, für die er mehrfach ausgezeichnet wurde und die sich unter anderem in öffentlichen und privaten Sammlungen befinden, sind seit 1999 im Rahmen nationaler und internationaler Ausstellungen und Messen zu sehen. 

Parallel zu dieser Ausstellung in der Galerie wird es eine ergänzende Ausstellung im Projektraum Streitfeld/München mit dem Titel "Painting #3- listening to colours, watching sounds” geben. Hier zeigt Ross eine besonders für den Raum gewählte Abfolge von Bildern, die den Projektraum in Verbindung mit einer Klanginstallation zu einem „Klangraum“ werden lässt.

Eröffnung: 19.11.2021, Öffnungszeiten: Freitag: 16 bis 20 Uhr

Samstag und Sonntag von 15 bis 19 Uhr, letzter Tag: 5.12.2021

Finissagekonzert:  04.12.2021, 20 Uhr mit der ungarischen Gitarristin Zsófia Boros
wegen begrenzter Platzzahl ist dafür eine Voranmeldung notwendig: buero(at)geniusloci-ev.de

 

 

Showroom Amalienstr. 21

 

Sehenswert

*… mit der Ausstellung „listening to colours/watching sounds“ führt die Galerie Fenna Wehlau ein neues Ausstellungsformat ein. Unter der Kategorie „Sehenswert“ sind die Künstler der Galerie eingeladen bei ihren Ausstellungen jeweils eine Arbeit eines Kollegen/einer Kollegin vorzustellen, die sie besonders schätzen…

 

Christine Brunella, Cur (R2421)

 

 

Wir dürfen uns Christine Brunella als eine Spaziergängerin vorstellen, die – der Dystopie zu entgegnen – sich die Natur, oder was für uns Heutige davon übrig ist, erläuft. Und als eine Künstlerin, die sich mit den Kräften der Natur verbindet, um der Dystopie zu widerstehen, Bildräume schafft, die den Betrachtenden eine beseelende Begegnung mit der Schönheit und der Vergänglichkeit der Natur ermöglichen. Eine Natur wird erlebbar, die den Moment der eigenen Vergänglichkeit und der selbstverursachten Bedrohtheit nicht verdrängt.

 

 

Unsere Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von 13 bis 18 Uhr, Samstag von 13 bis 16 Uhr u.n.V.. Gerne können Sie auch einen Termin zum private viewing buchen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

GALERIE FENNA WEHLAU, Amalienstraße 24 + 21, 80333 München-Germany

info(at)galerie-wehlau.de, Tel. 0049 - 172 - 4025773


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